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Herzlich willkommen.

Schön, dass Sie sich für unseren – weltweit bislang einmaligen – umweltneutralen Ansatz interessieren.

Wir sind GREENZERO.

Ein interdisziplinäres Kompetenzteam, das der Antrieb eint, die Zukunft unserer Erde nachhaltig lebenswert zu gestalten. Für unsere Vision einer achtsamen Gesellschaft, in der umweltneutrales Handeln für alle möglich und selbstverständlich ist, geben wir alles. Dabei ist es unsere Mission, Menschen, Unternehmen und Institutionen zu befähigen, selbstbestimmt nachhaltig zu leben und zu handeln.

Unser Unternehmensverbund geht auf die Initiative von Dr. Dirk Gratzel zurück, der als erster Mensch seine persönliche Lebensökobilanz erstellt und so das Konzept der Umweltneutralität begründet hat.

Aktuell ist unsere Webpräsenz im Werden. Mehr über uns und unsere Leistungen erfahren Sie aktuell auf den Webseiten der einzelnen GREENZERO-Unternehmen.

Gerne stellen wir Ihnen unseren Ansatz auch persönlich vor. Schreiben Sie uns einfach. Wir freuen uns darauf, Sie kennen zu lernen und mit Ihnen gemeinsam umweltneutral zu handeln.

Wir unterstützen Sie entlang Ihres Transformationsprozesses in Richtung nachhaltigen Handelns

Transformieren:

Analysieren

Reduzieren

Kompensieren

Transformieren

Werden Sie souverän handlungsfähig: Entwickeln Sie Ihren individuellen, glaubhaften und zielführenden Transformationsplan zu mehr Nachhaltigkeit.​ Wir teilen unser Wissen mit Ihnen, entwickeln mit Ihnen erste Ideen für das Vorhaben und konzipieren Ihr konkretes Projekt Set up.​

Ihr Nutzen:
Ideen für Ihre Transformationsvorhaben Richtung Nachhaltigkeit; stringente Zielorientierung; geeignete Methodik; konkreter Projektaufsatz.

Unsere Leistungen:
Impulsvorträge, Führungskräfte-Events; Projektierung von Vorhaben

Analysieren

Schaffen Sie die wissenschaftliche und emotionale Basis für den Wandel. Ergründen Sie mit Ihren Führungskräften das ganzheitliche Umweltwirken auf persönlicher, Projekt- und/oder Organisationsebene und erleben Sie wie alles zusammenspielt.​ Wir begleiten Sie auf Ihrer Erkenntnisreise mit wissenschaftlich fundierten und einfach nachvollziehbaren Analysen, Lernangeboten und Beratungsleistungen.

Ihr Nutzen:
Umfassendes Verständnis und Bewusstsein für Umwelteinwirkungen von Menschen, Produkten oder Unternehmen auf wissenschaftlicher Basis​

Unsere Leistungen:
Ökobilanzen (Life Cycle Assessments) und GREENZERO Experience Plattform, Lernangebote​

Reduzieren

Verringern Sie Ihre Umweltwirkungen bestmöglich. Wir beraten Sie bei der Entwicklung von Reduktionsstrategien sowie Optimierungsvorhaben und helfen Ihnen, diese umzusetzen.

Ihr Nutzen:
Verbesserung des Öko-Designs, Optimierung von Prozessen in Unternehmen, Stadt- & Quartiersentwicklung

Unsere Leistungen:
Beratung und Begleitung Ihrer Experten aus unserer LCA Perspektive, individuelle Reduktionsstrategien, Energiekonzepte, Bildungs- und Kommunikationsangebote

Kompensieren

Gleichen Sie Ihre verbleibenden Umweltkosten aus. Wir entwickeln Kompensationsmaßnahmen, die es Ihnen ermöglichen, innerhalb des Projektrahmens Umweltneutralität zu erreichen.

Ihr Nutzen:
Kompensation verbleibender Umweltkosten, um Umweltneutralität zu erreichen

Unsere Leistungen:
Kompensationslösungen, z.B. über lokale Flächenaufwertung nach Umweltaspekten

GREENZERO Standard

Wir freuen uns, dass Sie sich für unseren mehrdimensionalen Nachhaltigkeitsansatz interessieren. Unser Ziel ist es, einen wissenschaftlich validen Standard – vergleichbar mit den allseits bekannten ISO-Normen – zu entwickeln, der in Zukunft international anerkannt wird. Dieser Standard befindet sich noch in der Ausarbeitung und wird perspektivisch im Einklang mit dem wissenschaftlichen Fortschritt laufend weiterentwickelt. Hier möchten wir mit Ihnen unseren aktuellen Stand teilen.

Was bedeutet der GREENZERO Ansatz?

Umweltneutral handeln beschreibt das stetige Bemühen, einen Zustand herzustellen, in dem menschliches Handeln keine negativen Auswirkungen mehr auf die Widerstandsfähigkeit der Natur hat.

Um das zu erreichen, verfolgen wir im Wesentlichen zwei Ansätze:

  1. Eine mehrdimensionale Lösung für ein mehrdimensionales Problem ​
    Die Folgen menschlichen Handelns gehen weit über den Klimawandel hinaus. Umweltneutral handeln erfordert, möglichst ganzheitlich zu analysieren, zu reduzieren und zu kompensieren – auf Basis relevanter und robust berechenbarer Umweltwirkungskategorien und mit Blick auf die Schutzgüter „Ökosystem“ und „menschliche Gesundheit“.
  1. Die Umwelt wettbewerbsfähig machen
    Die Verschiebung von Umweltlasten auf zukünftige Generationen ist perspektivisch unwirtschaftlich – und ungerecht. Durch die Berechnung und Einpreisung von Umweltkosten (Internalisierung externer Effekte) entstehen „umweltreale“ Preise.

Effekt: ​
Im Hier und Jetzt …

  • Bewusstsein fördern und handlungsfähig machen​
  • umweltschonenden Wettbewerb ermöglichen​
  • Optimierungsanreize erwirken​
  • Umweltwert“ schaffen

Warum ist ein mehrdimensionales Vorgehen wichtig?

Menschliches Handeln verursacht über den Klimawandel hinaus weitere negative Folgen. Diese führen dazu, dass sich die Umwelt in einem bedrohlichen Maß verändert.

Den Anstoß für die Entwicklung unseres Ansatzes der Umweltneutralität gab zunächst das Konzept der „Planetaren Grenzen“. Hierbei werden ökologische Grenzen identifiziert, deren Überschreitung unser Ökosystem existenziell destabilisiert.

Dass Umweltschutz über die Reduktion und Kompensation von CO2-Emissionen hinausgehen muss, ist international anerkannt – politisch und wissenschaftlich. Initiativen wie die „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ (2011–2020), die „UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen“ (2021–2030) oder die „EU Biodiversity Strategy“ zeigen, dass es mehrdimensionale (möglichst ganzheitliche) Nachhaltigkeitskonzepte braucht.

Was verstehen wir unter „ganzheitlich“ bzw. „mehrdimensional“?

Basis unserer Arbeit sind Analysen nach dem ISO-Standard 14040/44 zur Ökobilanz. Darin werden neben dem Klimawandel weitere Wirkungskategorien definiert, die sich auf die wesentlichen Schutzgüter „Ökosystem“, „menschliche Gesundheit“ sowie „natürliche Ressourcen” auswirken. Aktuell betrachten wir fünf Kategorien, die einen relevanten Einfluss auf diese Schutzgüter haben. Perspektivisch wird der Standard um weitere Kategorien ergänzt, sobald sie valide berechnet werden können. Dazu beraten uns Partner aus der Wissenschaft, wie zum Beispiel der Lehrstuhl „Sustainable Engineering“ der Technischen Universität Berlin.

Die aktuellen fünf Wirkungskategorien kurz erklärt

Klimawandel
Durch fossile Brennstoffe, Abholzen von Regenwäldern oder beispielsweise Viehzucht erhöht sich die Menge der in der Atmosphäre vorkommenden Treibhausgase, wie zum Beispiel CO2 (Kohlenstoffdioxid), CH4 (Methan) und N2O (Lachgas). Das verstärkt und beschleunigt den natürlichen Treibhauseffekt um ein Vielfaches. Ein wärmeres Klima und eine veränderte Atmosphäre wirken sich global aus, jedoch in unterschiedlicher Stärke und Vielgestaltigkeit auf regionaler Ebene. Die treibhauswirksamen Gase reichern sich nicht nur in der Atmosphäre an, sondern gelangen etwa über den Niederschlag auch in die Meere oder den Boden und wirken sich auch hier aus.

Versauerung
Ein bekanntes Beispiel für dieses Phänomen ist der saure Regen, der bereits in den 1980er Jahren ein schwerwiegendes Problem war. Damals war zum Beispiel der hohe Schwefelanteil in den nahezu ungefilterten Autoabgasen, die in der Atmosphäre mit dem Wasser reagierten, dafür verantwortlich. Heute sind es vor allem der erhöhte CO2-Gehalt in der Luft und die Ammonium-Einträge in der Landwirtschaft, welche die Versauerungsproblematik verschlimmern.

Wenn der pH-Wert im Boden oder Wasser bereits absinkt, ist die Versauerung schon lange im Gange. Erste Veränderungen beginnen bereits dann, wenn versauernde Substanzen in die Umwelt gelangen und die sogenannte Pufferkapazität im System verbrauchen. Bei dieser Pufferkapazität handelt es sich unter anderem um basische Kationen, wie die Nährstoffe Calcium oder Magnesium. Sie können dann zum Beispiel nicht mehr für die Aufnahme durch Pflanzen zu Verfügung stehen. Der Abbau erfolgt, indem die versauernden Stoffe mit den Pufferstoffen im Boden reagieren und zum Beispiel bei Regen ausgespült werden. Was zurückbleibt, sind die sauren Bestandteile.

Die (flächendeckende) Versauerung führt allmählich zum Verlust von kalkreichen oder -haltigen und carbonatreichen oder -haltigen Lebensräumen samt den dort vorkommenden Arten. Diese massiven Verluste an Biodiversität gefährden unser gesamtes Ökosystem, indem elementare Wirkungsketten unterbrochen und zerstört werden.

Eutrophierung
Unter Eutrophierung versteht man die (übermäßige) Anreicherung von Nährstoffen. Die entscheidenden Stoffe sind Stickstoff und Phosphor, die beispielsweise verstärkt durch die Landwirtschaft in die Umwelt eingetragen werden. Was zum Zwecke des Nahrungsmittelanbaus positiv erscheint, erweist sich in anderen Bereichen als problematisch.

Über die Luft und das Wasser gelangen die Düngemittel auch in Böden und Gewässer, die weit weg von den landwirtschaftlichen Flächen liegen. Dort sammeln sich die Nährstoffe mit der Zeit vermehrt an, ohne dass sie von Nutzen wären, und verursachen einen Nährstoffüberschuss.

Die Eutrophierung führt zunehmend zum Verlust von nährstoffarmen und -reichen Lebensräumen samt den dort vorkommenden Arten. Auch dieser Biodiversitätsverlust gefährdet unser Ökosystem durch die Störung und Unterbrechung der Wirkungsketten.

Sommersmog
Neben den bereits erläuterten Phänomenen verursachen die Emissionen von Stickstoffoxiden und Kohlenwasserstoffen noch ein weiteres schwerwiegendes Problem: bodennahes Ozon, auch Sommersmog genannt. Diese Emissionen werden zum Beispiel durch Verbrennungsprozesse in Verkehr, Industrie und Privathaushalten verursacht.

Die genannten Stoffe reagieren unter dem Einfluss der UV-Strahlung zu sogenannten Photooxidantien, zu denen auch Ozon gehört. Vor allem im Sommer kann die bodennahe Ozonkonzentration durch die vermehrte UV-Strahlung rasant in die Höhe klettern. Dieser Sommersmog wirkt gesundheitsschädlich, greift die Atmungsorgane an und schädigt Pflanzen und Tiere.

Ozonabbau
Während die Bildung von bodennahem Ozon schädlich ist, erweist sich eine intakte Ozonschicht in der Stratosphäre als wichtiger Schutz für die pflanzliche, tierische und menschliche Gesundheit. Das hier benannte Problem des Ozonabbaus bezieht sich auf den Abbau in der Stratosphäre. Der Abbau des Ozons wird unter anderem durch gasförmige Halogenverbindungen unter speziellen klimatischen Bedingungen verursacht und führt zur Entwicklung eines Ozonlochs. Das bedeutet, dass uns in diesen Bereichen keine Ozonschicht mehr vor UV-B- und UV-C-Strahlung schützt. Das Problem ist bereits seit den 1950er Jahren bekannt. Mit dem Verbot von FCKW (1987, Montreal-Protokoll), das früher in vielen Spraydosen und Kühlmitteln enthalten war, wurde ein wichtiger Schritt zum Schutz und zur Regeneration der Ozonschicht unternommen. Es gibt jedoch immer wieder jährliche Schwankungen bei der Größe des Ozonlochs.

Warum führt der GREENZERO Ansatz zu wirksameren Nachhaltigkeitsstrategien?

Ziel der mehrdimensionalen Herangehensweise ist es, einen ganzheitlichen Umgang mit Umweltproblemen und deren Bewältigung anzustreben, um wesentliche Schutzgüter wie „Ökologie“ und „menschliche Gesundheit” zu stärken und zu schützen. Wir müssen im Hier und Jetzt handeln, um nachhaltig die Lebensgrundlage auch für künftige Generationen zu sichern.

Mehrwert der ganzheitlichen Herangehensweise

Sowohl bei Reduktions- als auch bei Kompensationsmaßnahmen muss es Ziel sein, die Verschiebung von Umweltlasten („Burden Shifting“) zu vermeiden. Diese Verschiebung kann vor allem bei eindimensionaler Betrachtung, wie etwa der Fokussierung auf Treibhausgase, entstehen. Die Eindimensionalität führt zur ungewollten Verschiebung von Umweltlasten in eine andere Wirkungskategorie oder entlang des Lebenszyklus – mit anderen Worten: zur Verlagerung von Ökosystem-Schäden. Der Vorteil der ganzheitlichen Analyse liegt aber auch darin, weitere Reduktionspotenziale zu ermitteln, die bei einer einseitigen Betrachtung unerkannt bleiben würden.

Mehrwert durch die Einpreisung von Umweltkosten („umweltreale“ Preise)

Im Hier und Jetzt …​

  • wird umweltschonender Wettbewerb ermöglicht​
  • werden Menschen zu (umwelt)bewusstem Handeln befähigt und motiviert
  • werden Optimierungsanreize bewirkt​
  • wird „Umweltwert“ geschaffen

Was ist der GREENZERO Standard?

„Gemeinsam umweltneutral handeln“ meint einen mehrdimensionalen und stetigen Verbesserungsprozess hin zu mehr Nachhaltigkeit. Diesen definieren wir aktuell gemeinsam mit unseren Partner:innen aus der Wissenschaft im GREENZERO Standard. Der Standard wird für Organisationen, Produkte und Dienstleistungen anwendbar sein.

Ziel der mehrdimensionalen Herangehensweise ist es, einen ganzheitlichen Umgang mit Umweltproblemen und deren Bewältigung anzustreben, um wesentliche Schutzgüter wie das Ökosystem und die menschliche Gesundheit zu stärken beziehungsweise zu schützen.

Vier Kernanforderungen haben wir identifiziert, um unser Ziel zu erreichen. Sie definieren die Rahmenbedingungen des Standards:

1. Ganzheitlichkeit: Die Auswirkungen menschlichen Handels müssen so ganzheitlich wie zum jeweiligen Zeitpunkt valide und möglich analysiert, reduziert und kompensiert werden. Aktuelle Basis sind die fünf Wirkungskategorien Klimawandel, Eutrophierung (Überdüngung), Versauerung, Sommersmog, Ozonabbau. Weitere folgen perspektivisch.

2. Reduktion vor Kompensation: Reduktion steht an erster Stelle. Wenn das Reduktionsbestreben an seine Grenzen stößt, kann Kompensation erfolgen.

3. Iterativer Prozess: Der Standard erfordert ein regelmäßiges Analysieren, Reduzieren und Kompensieren, mit dem Ziel Reduktionsleistungen stetig zu verbessern. Der Standard selbst wird entsprechend neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse im Sinne der Ganzheitlichkeit stetig weiterentwickelt. Der GREENZERO Standard ist kein Zustand, sondern ein Prozess.

4. „Umweltreale“ Preise: Roter Faden im GREENZERO Standard ist die „Internalisierung externer Effekte“ – das Berechnen und Einpreisen von Umweltkosten. Ziel ist es, dass jede:r die Verantwortung für die im Hier und Jetzt verursachten Umweltkosten übernimmt und diese nicht auf nachkommende Generationen verschiebt.

Der GREENZERO Standard kombiniert etablierte Methoden zu einem wirksamen Ganzen. Zwei Methoden seien hier beispielhaft aufgeführt: Die Grundlage unserer Analyseleistungen ist der ISO-Standard 14040/44 (Stand 2006); mit der Methode „Environmental Prices“ der CE Delft arbeiten wir, um die Umweltkosten zu berechnen.

Was ist Umweltwert?

In Zusammenarbeit mit der TU Berlin, der TU Braunschweig, mit unseren Geolog:innen, Ökolog:innen, Landschaftsplaner:innen und Forstingenieur:innen haben wir ganzheitliche Verfahren entwickelt, um ökologischen Mehrwert durch Renaturierungsmaßnahmen präzise messbar zu machen. Das ifeu (Institut für Energie- und Umweltforschung, Heidelberg) hat diese Verfahren untersucht und bewertet.

Das dadurch entstehende Produkt nennen wir „Umweltwert“. Dieser Umweltwert kann genutzt werden, um Umweltkosten zu kompensieren. Die Umweltkosten repräsentieren die Soll-Seite des Umweltkontos, während der Umweltwert der Haben-Seite zugutekommt. Entsprechend dem GREENZERO Standard wird dann Umweltneutralität erlangt, wenn das Umweltkonto ins Gleichgewicht gekommen ist: Umweltkosten und Umweltwert ergeben am Ende des Prozesses von Analyse, Reduktion und Kompensation einen ausgeglichenen Kontostand – eine „grüne Null“.

Wie errechnet sich der Umweltwert?

Der Umweltwert lässt sich im Detail aus den Aufwendungen errechnen, die, die notwendig sind, um Flächen und Systeme ökologisch dauerhaft und nachhaltig aufzuwerten und/oder zu renaturieren. Sie unterteilen sich in Investitionen und Kosten, etwa die Kosten für initiale Untersuchungen und Begutachtungen sowie den Ankauf einer Fläche. Aber auch eine ökologisch, ökonomisch und sozial optimierte, mit allen beteiligten Behörden und Anliegern abgestimmte Entwicklungsplanung sowie die Planung, Umsetzung und Kontrolle der jeweiligen Einzelmaßnahmen zur Herstellung, Entwicklung und Erhaltung/Pflege von wertvollen und vielfältigen Biotopen (iTUBS 2022 / Hier Bericht anfragen).

Das Vorgehen orientiert sich an den Modellen der Investitionskostenrechnung, die bereits seit den 90er Jahren im konventionellen Naturschutz angewendet werden. Ein Unterschied ist: im Naturschutz wird sie zur Bewertung von Schäden/Verlusten für die Umwelt verwendet. Wir nutzen die Methode zur Bemessung von ökologischem Mehrwert durch Renaturierung.

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Wie entsteht Umweltwert?

Wir schaffen Umweltwert, indem wir bevorzugt degradierte Flächen in Deutschland – insbesondere aus Montan- und Industrienutzung – renaturieren und so in einen vielgestaltigen Flächenkomplex verwandeln. Unser Ziel ist es, maximale, standortangepasste Biodiversität mit verschieden ausgeprägten Ökosystemleistungen​ herzustellen.

Effekt:

  1. Förderung von biologischer Vielfalt: Die Lebensraum-, Arten- und genetische Vielfalt im Einklang mit den örtlichen Gegebenheiten wird gesteigert und langfristig gesichert.​ So schaffen wir unterschiedliche Lebensräume, die den Ansprüchen und Lebensweisen verschiedener Arten gerecht werden.
  1. Stärken natürlicher Potenziale: Entwicklung eines vielgestaltigen Ökosystems mit unterschiedlichen Ökosystemleistungen, die alle wichtig für unsere Lebensgrundlage sind.​

Wie unterscheiden sich eindimensionale und mehrdimensionale Kompensation?

Während die eindimensionale Kompensation – mit dem Fokus auf die stoffliche Ebene – zumeist losgelöst von ihrer Wirkungsweise und ihrer tatsächlichen Wirkung im Ökosystem betrieben wird, wirkt die mehrdimensionale Kompensation direkt auf der Ebene der Schutzgüter. Also dort, wo die Emissionen und Prozesse ihre Wirkung entfalten: im Ökosystem und bei der menschlichen Gesundheit.

Der Fokus auf die Förderung von Biodiversität ermöglicht den Schutz des Ökosystems und der menschlichen Gesundheit, gerade weil man den Blick weitet und sich nicht nur auf einzelne Wirkungskategorien und Stoffströme konzentriert. Durch die Stärkung der Biodiversität soll das ökologische Gleichgewicht wiederhergestellt werden, um so die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Umweltwirkungen (wie Klimawandel und Eutrophierung) zu erhöhen.

Es findet kein stofflicher 1:1-Ausgleich in den einzelnen Wirkungskategorien statt, da die Funktionsweisen und Zusammenhänge in der Natur komplex sind. Das ist ein wesentlicher Unterschied zur Klimaneutralität, die ihren Blick eindimensional auf die CO2-Bilanz richtet und dabei andere Auswirkungen außer Acht lässt.

Eine fortlaufende Evaluierung in Form eines externen Monitorings stellt sicher, dass die Anpassung der flächenspezifischen Maßnahmen und Zielsetzungen bei unerwarteten Entwicklungen jederzeit möglich ist. Ein weiterer Effekt: Das Monitoring liefert wissenschaftlich fundierte Beweise, dass eine Investition in Umweltwert einen tatsächlichen Gewinn für Mensch und Natur bewirkt.

Weitere Informationen

Impressum & Kontakt

greenzero Beteiligungsgesellschaft mbH
Preusweg 99
52074 Aachen

Handelsregister: AG Aachen HRB 24909
Registergericht: AG Aachen

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